Module für außerschulische Träger

Alle interessierten Kinder und Jugendlichen sollten Zugang zu kreativem Musizieren im Allgemeinen und zum Angebot der Jazzhausschule im Besonderen haben – so unser Anspruch. Während die Angebote des Kursbereichs von den Teilnehmenden über die Kursbeiträge weitgehend selbst finanziert werden, stellt sich die Jazzhausschule im Projektbereich der gesellschaftlichen Verantwortung, kulturelle Bildung insbesondere auch Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen und bildungsfernen Elternhäusern zugänglich zu machen und damit für mehr Bildungsgerechtigkeit zu sorgen.

Inhalte, Angebotsformen, Ziele

Die Auseinandersetzung mit aktuellen künstlerischen Ausdrucksformen und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen charakterisiert die Arbeit der Jazzhausschule. Die Projektarbeit orientiert sich am Interesse sowie an der Lebenswelt der Teilnehmer und ist multimedial. Neben Musik sind dies vor allem die Medien Tanz, Theater und Neue Medien. Die Projekte der Jazzhausschule sind sowohl künstlerischen, musik- und kulturpädagogischen Zielen als auch Zielen der Jugendhilfe verpflichtet. In kreativen, selbstgesteuerten, künstlerischen Gestaltungsprozessen entwickeln die Teilnehmer ihre Gesamtpersönlichkeit, ihr Wahrnehmungs- und Ausdrucksvermögen, ihr Selbstbewusstsein, ihr ästhetisches Urteilsvermögen, ihre Kommunikations- und Kritikfähigkeit sowie ihre medialen und sozialen Fähigkeiten. Dabei erarbeiten die Dozenten eigene Ansätze inklusiver Didaktik, um jedem einzelnen Kind und Jugendlichen mit seinen Möglichkeiten und Wünschen weitgehend gerecht zu werden. Stellvertretend für die konzeptionellen Ansätze, die zahlreichen Kooperationen und Projekte der Jazzhausschule stehen die Beispiele aus nachfolgenden Bereichen.

 

  • Stadtteilbezogene Arbeit
    z.B. Musik- und Tanzangebote, Stadtteilorchester

 vgl. "Come together"

 

  • Musik-/Tanz-/Theaterprojekte

Ein High Light unserer Projektarbeit sind von Jugendlichen selbst entwickelte „Musik-Tanz- und Theaterprojekte“. Über einen Zeitraum von ca. einem halben Jahr (20 Termine) arbeiten bis zu 70 Akteure in den verschiedenen künstlerischen Ausdrucksbereichen in parallel laufenden Workshops ihre Inhalte und Aussagen zu einer vorgegebenen oder selbstbestimmten Thematik z.B. Gewalt, Suchtprävention, Geschlechterrollen, Diskriminierung und Ausgrenzung oder Rassismus. In der Schlussphase dieser Projekte werden die einzelnen Gruppenergebnisse unter der Regie des Theaterreferenten zu einem Gesamtablauf zusammengefügt. Dieser Arbeitsansatz hat sich in der Praxis besonders bewährt, da die Anforderungen an den einzelnen Teilnehmer in den Workshops niederschwellig bleiben. Durch die Verknüpfung der einzelnen Bausteine ist das Ergebnis jedoch mehr als die Summe der einzelnen Workshopergebnisse. Die Akteure erleben sich als Teil eines Gesamtkunstwerkes, in dem die verschiedenen Ausdrucksbereiche ihre Bühnenwirkung und ihre künstlerische Aussage wechselseitig potenzieren.

 

  • Niedrigschwellige Musik- und Tanzangebot

z.B.

 

Die oben genannten Angebote können gemeinsam mit Kooperationspartnern zu den verschiedensten Themen entwickelt werden, z.B.:

  • Generationenübergreifende Angebote
  • Mädchen- / Jungen / Gender
  • Sucht- / Gewaltprävention

Kontakt -  für außerschulische Angebote
Peter Scheible
Tel: 0221 - 130 565 -21
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