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Große Erleichterung: Für die städtische Förderung der Offenen Jazz Haus Schule zeichnet sich eine entscheidende Wende ab. In den Beratungen des Finanzausschusses am Freitag, 16.10.2026, haben sich die drei großen Ratsfraktionen (Grüne, CDU und SPD) auf einen gemeinsamen Änderungsantrag geeinigt, der die drohenden Einsparungen bei der OJHS auffängt. Die endgültige Beschlussfassung obliegt dem Stadtrat in seiner Sitzung am 12.11.2026.

Konkrete Schritte zur Rettung der Strukturen

Nach den Plänen der Mehrheitsfraktionen soll die Offene Jazz Haus Schule in den kommenden zwei Jahren jeweils 115.000 € zusätzlich aus den Mitteln der Kölner Kulturförderabgabe (der sogenannten „Bettensteuer“) erhalten. Zudem soll die geplante Kürzung der geförderten halben Stelle im Rahmen der kulturpädagogischen Facheinrichtungen zurückgenommen werden. Beides zusammen entspricht praktisch der vollständigen Rücknahme der bisher drohenden Einschnitte.

Damit stehen die verlässlichen Rahmenbedingungen für die vielfältige Arbeit der OJHS vor der Wiederherstellung. Obwohl die formale und endgültige Entscheidung erst am 12. November 2026 im Kölner Stadtrat fällt, setzt die fraktionsübergreifende Verständigung aus den Vorberatungen des Finanzausschusses ein wichtiges Signal für den Erhalt der Strukturen der kulturellen Bildung in Köln.

Der vereinbarte Ausgleich ermöglicht es der Offenen Jazz Haus Schule, ihr breites musikpädagogisches Angebot verlässlich fortzuführen: von bezahlbarem Unterricht über Kooperationen mit Kitas und Schulen bis hin zu inklusiven Soziokultur-Projekten. Zugleich bildet dieser Schritt eine solide Grundlage, um auch künftig faire Arbeitsbedingungen und angemessene Honorare für unsere freiberuflichen Dozierenden zu realisieren.

Ein starkes Zeichen der Wertschätzung

Wir freuen uns außerordentlich über diesen gemeinsamen Änderungsantrag der Ratsfraktionen von Grünen, CDU und SPD. Dieser Schritt gibt nicht nur Planungssicherheit für die kommenden Jahre, sondern ist vor allem ein spürbares Zeichen des Vertrauens und der hohen Wertschätzung für die Arbeit unseres gesamten Teams, unserer Dozierenden und aller Beteiligten. Es zeigt, dass der unermüdliche Einsatz für musikalische Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und kulturelle Vielfalt in unserer Stadt wahrgenommen und politisch getragen wird.

Unser ausdrücklicher Dank gilt den drei gestaltenden Fraktionen von Grünen, CDU und SPD für diesen zukunftsweisenden Kompromiss. Ebenso möchten wir uns auch bei allen weiteren Fraktionen und Politiker*innen im Stadtrat bedanken, die sich für die Rücknahme der Kürzungen und den Schutz kulturpädagogischer Einrichtungen starkgemacht haben. Nicht zuletzt gilt unser Dank der Kölner Stadtgesellschaft, den Eltern, Dozierenden und insbesondere unseren Partnern der Kooperative Kulturpädagogischer Facheinrichtungen Köln, die unsere Anliegen in den vergangenen Wochen mit lauter Stimme unterstützt haben.