Florian Herzog (*1989) ist Bassist, Komponist und eine prägende Stimme der deutschen und internationalen Jazz- und Avantgarde-Szene. Nach Studien bei Philippe Aerts (Conservatorium Maastricht), Dietmar Fuhr und Dieter Manderscheid (Hochschule für Musik und Tanz Köln) sowie einem Aufenthalt in New York City, wo er unter anderem bei Mark Turner und Drew Gress studierte und an der New York University unterrichtete, lebt Herzog heute wieder in Köln. Sein Bassspiel wurde von der Presse als „emanzipiert, geistreich und sensibel“ beschrieben und zeichnet sich durch gleichermaßen formbewusstes wie experimentierfreudiges Denken aus. Als Bandleader und Komponist bewegt er sich mühelos zwischen Avant-Garde-Jazz, Pop und elektronischer Musik – und oft zugleich in allen drei Welten. Mit eigenen Projekten wie Moon Tree und dem gefeierten Quartettalbum Almost Natural (mit Sebastian Gille, Elias Stemeseder, Leif Berger) setzt Herzog auf internationale Kollaboration und eine unverwechselbare Ästhetik. Seine Kollektiv-Bands Just Another Foundry, Turn und Trillmann gewannen zahlreiche Preise und veröffentlichten bislang acht Alben. Darüber hinaus arbeitete Herzog mit Künstler*innen wie Theo Bleckmann, Jim Black, Nils Wogram, Anna Webber, Elias Stemeseder und Lesley Mok. Neben seiner Tätigkeit als Sideman in Deutschland und den USA ist er auch als Kurator aktiv – etwa mit der Konzertreihe CGNYC – Cologne meets New York City im Kölner LOFT und im Stadtgarten. (Foto: Peter Tümmers)