Twerk als Widerstand und kollektive Erinnerung
Di, 26.05.2026, 19:15-21:15 Uhr
Twerk ist weit mehr als nur Bewegung – es ist eine kraftvolle kulturelle Praxis des Widerstands. Flinta* only.
Wir freuen uns sehr, die Sozialarbeiterin und Tänzerin Sara Rodríguez (M.A. Internationale Soziale Arbeit) für diesen besonderen Workshop begrüßen zu dürfen. In ihrer künstlerischen Forschung beleuchtet Sara das Potenzial des Tanzes für gemeinschaftsbildende Prozesse und die kollektive Erinnerung innerhalb migrantisierter Communities.
Warum Twerk? Sara versteht Twerk als eine tief verwurzelte, gemeinschaftsbasierte Praxis, die in ihrer Herkunftsregion historisch im Widerstand gegen Marginalisierung und Unterdrückung steht.
Im Workshop schaffen wir einen geschützten Raum (Safer Space), um:
- Die Geschichte(n) zu verstehen: Wir reflektieren über die Hintergründe des Twerk und die kulturellen Wurzeln dieser Bewegung.
- Körperliche Selbstbestimmung zu erleben: Wir setzen uns mit den Systemen auseinander, die migrantisierte, rassifizierte und feminisierte Körper prägen und durchkreuzen.
- Gemeinschaft zu feiern: Tanz als Medium, um kollektive Stärke und Identität jenseits von Fremdzuschreibungen zu erfahren.
Dieser Workshop lädt dazu ein, Twerk nicht nur als Tanztechnik, sondern als politisches und emanzipatorisches Handeln zu entdecken.
JeKits-Lehrkräfte können beim Landesverband der Musikschulen in NRW einen Antrag auf Kostenübernahme stellen.
Kontakt AnmeldungInhalte
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Die Geschichte(n) verstehen
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Körperliche Selbstbestimmung erleben
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Gemeinschaft feiern
Sara Rodríguez Lugo
Sara Rodríguez Lugo (*1997) tanzt seit ihrem fünften Lebensjahr. In ihrer Heimat Kolumbien absolvierte sie eine fundierte Ausbildung in traditionellen kolumbianischen Tänzen sowie Stilen aus ganz Lateinamerika und der Karibik. Seit über drei Jahren gibt sie ihr Wissen als Dozentin weiter. In ihrer Arbeit verbindet Sara urbane Tanzstile mit lateinamerikanischen Rhythmen und vermittelt dabei weit mehr als nur Technik: Für sie ist Tanz eine universelle Sprache, die Menschen verbindet und Emotionen ohne Worte ausdrückt. In ihren Kursen steht nicht die perfekte Choreografie im Vordergrund, sondern die Freude an der Bewegung und das Eintauchen in die kulturelle Vielfalt Lateinamerikas. Ihr Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Teilnehmende den Kopf ausschalten, den eigenen Körper feiern und Tanz als gemeinschaftliches Erlebnis entdecken können.