Gewaltfreie Kommunikation im pädagogischen Alltag
Di, 08.06.2027 (Teil 1) und Di, 15.06.2027 (Teil 2), jeweils 19:15-21:15 Uhr
In dieser Fortbildung werden ausgewählte Elemente der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) vermittelt, die dabei unterstützen, Situationen bewusster wahrzunehmen, Konfliktdynamiken frühzeitig zu erkennen und konstruktive Lösungen zu entwickeln.
Im Unterricht treffen unterschiedliche Bedürfnisse, Erwartungen und Perspektiven aufeinander. Auch bei guter Vorbereitung und einem klaren Blick auf die Potentiale der Teilnehmer*innen kann es zu Unmut, Missverständnissen oder Dynamiken kommen, die die Zusammenarbeit und Motivation beeinträchtigen.
An zwei Abendterminen wird das eigene Konflikt- und Kommunikationsverhalten reflektiert. Dabei geht es darum, unbewusste kommunikative Muster zu erkennen und Möglichkeiten für einen motivierenden und wertschätzenden Kontakt zu entwickeln – mit Schüler*innen, Eltern, Kolleg*innen und auch mit sich selbst.
Die Gewaltfreie Kommunikation bietet dabei konkrete Ansätze, um destruktive Kommunikationsmuster zu erkennen und konstruktiv zu übersetzen, eigene und fremde Anliegen klarer wahrzunehmen und auszudrücken, sicheren Kontakt aufzubauen und zu halten, Grenzen zu setzen und zugleich in Verbindung zu bleiben, Konflikte zu deeskalieren und verbindliche Vereinbarungen zu treffen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die vorgestellten Methoden und Beispiele lassen sich auch auf andere berufliche und persönliche Lebensbereiche übertragen.
JeKits-Lehrkräfte können beim Landesverband der Musikschulen in NRW einen Antrag auf Kostenübernahme stellen.
Kontakt AnmeldungInhalte
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Eigene Konflikt- und Kommunikationsmuster erkennen und reflektieren
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Destruktive Kommunikation wahrnehmen und konstruktiv übersetzen
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Eigene und fremde Anliegen klarer erkennen und ausdrücken
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Motivierenden und sicheren Kontakt zu Schüler*innen, Eltern und Kolleg*innen aufbauen
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Klare Grenzen setzen und dabei in Verbindung bleiben
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Konflikte deeskalieren und verbindliche Vereinbarungen treffen
Hannah Hartenberg
Hannah Hartenberg studierte Pädagogik, Psychologie und Soziologie und absolvierte anschließend ein Studium der Eurythmie sowie einen Master of Arts in Eurythmie in Sozialen Zusammenhängen. Seit 2005 beschäftigt sie sich intensiv mit Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Als Trainerin, Beraterin und Mediatorin begleitet sie Menschen, Teams und Organisationen in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. In ihrer Arbeit verbindet sie Körperwahrnehmung, Kommunikation und Konfliktklärung und vermittelt Wege zu einer wertschätzenden, klaren und konstruktiven Verständigung.